Alles begann mit einem Schmied, der Idee, einen besseren Jagdstuhl zu entwickeln, und einem Prototyp aus Eisen und Aluminium. Oskar von huntOS suchte nach einem Kunststoffhersteller, der ihm beim Spritzguss helfen konnte.
Wie viele andere Jäger hatte auch Oskar die Erfahrung gemacht, dass Jagdstühle bei längerem Sitzen unbequem sein können. Deshalb kam ihm eine Idee. Er wollte einen kombinierten Jagd- und Schießstuhl für die Schrot- und die Gewehrjagd entwickeln.
Der Jagdstuhl sollte leicht und einfach zu tragen sein, sich fast geräuschlos aufstellen lassen und einen stabilen Halt bieten. Als gelernter Schmied fertigte er einen Prototyp aus Eisen und Aluminium an, den er mehrfach überarbeitete. Doch er wusste von Anfang an, dass der endgültige Stuhl aus Kunststoff hergestellt und im Spritzgussverfahren gefertigt werden sollte.
Oskar suchte nach einem Kunststoffhersteller, der ihm in Bezug auf Kunststoffmaterialien und Spritzguss helfen und ihn beraten konnte. So kam er mit Idé-Pro in Kontakt.
„Idé-Pro war sehr hilfsbereit und offen für meine Idee. Sie wollten mich bei meinem Projekt unterstützen und boten an, den Stuhl so zu entwerfen und zu konstruieren, dass er zu ihren Werkzeugen passte.“
Oskar, Gründer von huntOS
Das war der Beginn einer Zusammenarbeit und eines Prozesses, der Oskar dabei half, seine Idee zu verwirklichen.
Um das Design des Jagdstuhls bestmöglich und möglichst kostengünstig anzupassen und zu optimieren, schlugen wir vor, einen Prototyp im 3D-Druckverfahren herzustellen.
„Idé-Pro hat mir geraten, vor der Produktion einen 3D-Druck des Stuhls anfertigen zu lassen. Das war definitiv eine gute Entscheidung.“
Oskar, Gründer von huntOS
Beim ersten 3D-gedruckten Prototyp gab es noch Verbesserungspotenzial. Gemeinsam optimierten wir das Design, und um im Prototypenprozess besonders gründlich vorzugehen, ließen wir einen weiteren Prototyp mit den neuen Designänderungen in 3D drucken.
Diesmal entsprach das Ergebnis genau Oskars Vorstellungen, und mit dem optimierten Design begannen wir mit der Werkzeugherstellung.
Auf den Bildern links ist zunächst der 3D-gedruckte Prototyp des Stuhls und anschließend der fertige Stuhl mit spritzgegossenen Teilen zu sehen.
Der Jagdstuhl besteht aus sechs spritzgegossenen Teilen, wobei jedes Teil aus dem Kunststoff gefertigt ist, der für seine Funktion am besten geeignet ist. Vier der Teile sind aus PP geformt, eines aus PA6 und eines aus POM. Die Teile werden in sechs verschiedenen Werkzeugen spritzgegossen, die wir in unserer hauseigenen Werkzeugfabrik hergestellt haben.
Zwei der Teile werden mit Treibmittel gegossen, einer Gusstechnik, die das Material während des Spritzgussvorgangs aufschäumt und so das Gewicht der Teile reduziert. Mit dieser Technik lässt sich auch eine hohe Wandstärke erzielen, was die Teile steifer und stabiler macht.
Die Auflage des Jagdstuhls wird mit dieser Technik geformt, wobei die Stabilität eine wichtige Rolle spielt, wenn ein Gewehr oder eine Flinte darauf ruht.
Für Oskar war es selbstverständlich, einen dänischen Partner für sein Projekt zu wählen. Als frischgebackener Unternehmer musste er nämlich nah an der Produktion sein. Wichtig war ihm auch, dass es sich um ein dänisches Unternehmen handelte, dem er vertraute und das bei Korrekturen und der Entwicklung der Teile schnell und gut kommunizierte.
Schnelle Lieferung und Transparenz in der Produktion, einschließlich der Berücksichtigung von Umweltaspekten, waren ebenfalls entscheidende Faktoren bei der Wahl.
„Ich bin dankbar, dass Idé-Pro an mich und meine Idee geglaubt hat und bereit war, einem neuen Unternehmer mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.“
Oskar, Gründer von huntOS